Einigung mit GET S.r.l. unter Vorbehalt erfolgt (aus August 2007) Zwischenzeitlich wurde in den fortgesetzten Vergleichsgesprächen mit den Italienern, respektive mit der Firma GET S.r.l. , eine Einigung erzielt. Bei GET S.r.l. handelt es sich um den damaligen Generalunternehmer, der das Kraftwerk durch den zeitweiligen von Energia Verde S.r.l. gesteuerten Geschäftsführer von Ancinale Francesco Ladisi an sich selbst verkaufen ließ. Anschließend verkauft GET S.r.l. das Kraftwerk weiter an die Firma Park S.r.l., die seither das Kraftwerk mit lediglich 3 MW betreibt. Als Gesamtkaufpreis wurde ein betrag in Höhe von € 4,5 Mio. vereinbart. Hiervon sind dann die Verbindlichkeiten von Ancinale Idroelettrica S.r.l. abzuziehen. Die Höhe hängt noch von den offenen Gesprächen mit den einzelnen Gläubigern ab. Jetzt wird der Vertragstext von den entsprechenden Anwälten beider Seiten ausgehandelt. Dieser Vergleich muß dann durch die Gläubigerversammlung auf Seiten der unit energy "abgesegnet" werden. Sobald ein unter diesem Vorbehalt stehender Vergleichsvertrag von GET unterzeichnet wurde, werden an dieser Stelle die Einzelheiten des Vergleichs bekannt gegeben. Zu oft wurden in der Vergangenheit von Italienischer Seite nach mündlichen Vereinbarungen wieder Dementis abgegeben, so dass erst nach Unterzeichnung durch GET Details veröffentlicht werden können. Nach dem aktuellen Zeitplan, soll dies bis Mitte September 2007 erfolgt sein. Aber auch hier kennen wir aus leidlicher Erfahrung die Zusagen der Gegenseite, die uns immer wieder eines Besseren belehrt hat. Insgesamt kann aber bereits an dieser Stelle gesagt werden, dass der Vergleichsbetrag deutlich über dem letzten Angebot liegt. Angesichts der von Enel bestätigten Tatsache, dass das Kraftwerk aus technischer Sicht wegen der Leitungsprobleme, die einige der betroffenen Gemeinden bereiten, mit nicht mehr als 3 MW angeschlossen werden kann, erscheint der Vergleich angesichts der Gesamtsituation als Minimalkonsenz sinnvoll. Natürlich konnte man nie erwarten, die völlig überzogenen Investitionskosten zurückzubekommen. Das wäre selbst bei "freihändigem" Verkauf durch unit energy nie der Fall gewesen, nicht einmal ansatzweise. Angesichts des effektiven Wertes - bei dessen Ermittlung vor allem die Lage des Kraftwerkes aber auch die Anschlußmöglichkeiten und vieles mehr zu berücksichtigen ist, sollte der Kaufpreis von € 4,5 Mio. akzeptiert werden. Dabei ist schon offenkundig, dass der Betrag deutlich unter dem realistischen Wert liegt. Nach Einschätzung der Möglichkeiten und Zeithorizonte erscheint es zwangsweise sinnvoll, die Einigung zu vollziehen. Der Vorstand wird an dieser Stelle berichten, wenn die Entwicklung neue Tatsachen ergibt. Bad Homburg, den 17. August 2007 Der Vorstand